Kennst du die sechs Elemente der Fotografie?

Was macht ein gutes Foto aus?

Im ersten Beitrag wollen wir klären, was gute oder sogar herausragende Fotos von durchschnittlichen unterscheidet.

Warum sind wir von manchen Fotos gefesselt während wir andere nicht wahrnehmen?

Bei genauer Betrachtung können wir uns auf lediglich sechs Grundelemente beschränken. Mehr ist nicht nötig, um zu verstehen, was ein gutes Foto ausmacht.

Im Einzelnen sind es die folgenden Grundelemente, auf die wir achten müssen:

1. Licht

Um Fotos zu machen benötigt man Licht. Das ist die Grundvoraussetzung, ohne geht es nicht.

Als Fotografen unterscheiden wir einerseits zwischen den Lichtquellen (natürliches Licht und Kunstlicht, das wiederum aus verschieden Quellen stammen kann), andererseits aber auch nach der Wirkung, die das Licht hat. So hat sogenanntes „hartes“ Licht eine andere Wirkung als „weiches“ Licht. Zu den verschiedenen Lichtarten und -wirkungen kommen wir zu einem späteren Zeitpunkt des Workshops.

2. Medium

Damit ist gemeint, auf welchem Träger das Bild gespeichert wird. Früher war das der gute alte Film, heutzutage werden die Bilder mit einem Digitalsensor aufgenommen und gespeichert. Der Film bzw. der Sensor kann unterschiedliche Formate – was zu unterschiedlichen Bildwirkungen führt -, sowie unterschiedliche Empfindlichkeiten haben. Dies hat ebenfalls einen starken Einfluss auf das Ergebnis und die Bildwirkung.

3. Blende

Die Blende ist zunächst nur ein Loch, durch das das Licht einfällt. Die Blende kann variabel sein, wie z. B. bei  Spiegelreflex-Objektiven (es gibt einige Ausnahmen wie Spiegelteleskope, die konstruktionsbedingt immer eine Fixblende haben). Manche Kameras wie beispielsweise Handy-Kameras haben immer eine Fixblende. Über die Blende können wir steuern, wie viel Licht durch das Objektiv auf den Sensor fällt. Außerdem kann durch das Öffnen oder Schließen der Blende, wir sagen auch auf- und abblenden, die Bildwirkung verändert werden. Wie sich die Bildwirkung dadurch verändert, erfahrt Ihr hier.

4. Belichtungszeit

Unter Belichtungszeit verstehen wir die Zeit, die der Verschluss der Kamera geöffnet ist, um unseren Bildsensor zu belichten. Je länger die Belichtungszeit ist, desto mehr Licht trifft auf den Sensor. Welchen Einfluss die Belichtungszeit auf unser Foto hat und wie man mit unterschiedlichen Belichtungszeiten die Bildwirkung und -aussage verändert, behandle ich zu einem späteren Zeitpunkt.

5. Komposition

Damit meine ich den Inhalt des Fotos, also was ich fotografiere (mein Subjekt), und wie die Komposition gestaltet ist (Betrachtungswinkel, Perspektive, Kontrast, Farbgebung, Schärfentiefe, etc.), also alle Faktoren, die das „Layout“ des Fotos beeinflussen.

6. Optik

Die Linse, durch die das Licht eingefangen und auf den Film / Sensor projiziert wird.

Durch die Wahl Optik bestimme ich den Bildausschnitt über die Brennweite.  Linsen gibt es in allen erdenklichen Ausführungen. Wir unterscheiden einerseits nach der Art der Linse zwischen Festbrennweiten (d. h. es gibt nur eine Brennweite) und Zoomobjektiv (variable Brennweite über einen bestimmten Bereich) und unterteilen die Objektive andererseits nach den Brennweiten (Weitwinkel, Normalobjektiv, Teleobjektiv).

Zu allen sechs Punkten gehe ich im Laufe des Workshops noch detailliert ein. Ich werde viele Fotos mit Beispielen zeigen und genau erklären, wie die unterschiedlichen Punkte die Bildwirkung verändern.

Wenn Ihr Fragen oder Anmerkungen habt, dann freue ich mich über Eure Kommentare.

 

capture the moment

Alexander

 

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